Über das Buch

Mit der Du. Ich. - Reihe begibt sich Jenna Stean in das Genre des romantischen Gangsterpathos und zeigt damit ihren Lesern, wie vielfältig ihr Ideenrepertoire ist. Die Reihe besteht aus den Romanen „Du. Ich. Oder wir für immer. (1)" und Du. Ich. Oder wir gegen die Zeit. (2), die beide bei Amazon erhältlich sind. Auf dieser Seite geben wir Ihnen erste Einblicke in die Handlung des Romans und hoffen somit, Sie für die Reihe begeistern zu können.

Zum Spannungsaufbau bieten wir Ihnen hier bereits den Klappentext, die Cover, Informationen zu den Hauptfiguren sowie diverse Leseproben an.

Daten zu "Du. Ich. Oder wir für immer."

Erschienen: 01.September 2020 bei Amazon
Seitenzahl: 344 (eBook), 291 (Druck)
Preis: 1,99 € (eBook), 10,99 € (Druck)
ISBN: 979-8672360607

Klappentext

Als Leon Zampori kurz vor seinem Abschluss der Highschool Stress mit dem Direktor bekommt, ist das Letzte, was er will, Hilfe von Quinn Cartmell. Das nervende Upperclass-Püppchen soll sich gefälligst um seine eigenen Angelegenheiten kümmern. Hartnäckige Frauen passen nicht in Leons Leben, weil sie haufenweise Ärger einbringen. Und wenn Leon etwas ausreichend besitzt, dann sind es eigene Probleme.

Auch Quinn merkt schnell, dass es gefährlich ist, sich auf einen heißen Italian-Bad Boy einzulassen. Obwohl es ein Tanz auf dem Drahtseil ist, können Quinn und Leon ihre Gefühle füreinander nicht ignorieren. Denn Leons Gang gehört zur Mafia und die oberste Regel lautet: Keine Beziehungen zu Frauen, die nicht zur Familie gehören …

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Die Cover zum Buch

Quinn und Leon - Steckbriefe zu den Hauptfiguren

Quinn Cartmell, 18 Jahre

Familie: Die Eltern sind geschieden. Quinn lebt mit ihrem Vater in New York, Bezirk Manhattan, die Mutter in Virginia Beach. Der Vater besitzt ein Biotech-Unternehmen. Quinn ist im Seniorjahr und beginnt danach ihr Studium an der Columbia University.

Freundin: Olivia

Beziehungen: Sie hatte noch nie einen festen Freund und auch keine kurzen Affären.

Charakter: empathisch, zielstrebig, hartnäckig, humorvoll, schlagfertig

Äußeres: klein, schlank, braune Augen, langes dunkelblondes Haar

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Leon Zampori, 18 Jahre

Familie: Die Familie lebt in New York, Bezirk Bronx. Der Vater hat seinen Job nach einem Schlaganfall verloren, die Mutter arbeitet in einer Tankstelle. Leon hat drei jüngere Geschwister: Milo, Luca und Noemi. Er ist Mitglied bei den Blooddogs. Leon ist im Seniorjahr und beginnt danach sein Studium an der Columbia University.

Freund: Fabio

Beziehungen: kurze Flirts

Charakter: familienverbunden, zuverlässig, humorvoll, selbstbewusst, dickköpfig

Äußeres: groß, muskulös, braune Augen, dunkelbraune Haare

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Kapitel 1 - Leon

Das war mal wieder klar.
Ohne Vorwarnung wurde die Tür aufgestoßen. Mein Bruder kam ins Zimmer gestürmt.
»Leon, was machst du da?«, rief er und warf einen neugierigen Blick über meine Schulter.
Was sollte ich um diese Uhrzeit am Schreibtisch machen? »Hausaufgaben«, brummte ich.
»Morgens, um halb sieben?«
»Wann denn sonst?«
Ich war der Älteste mit drei jüngeren Geschwistern. Ich hatte eine Mutter, die als Kassiererin in einer Tankstelle für einen Hungerlohn arbeitete und einen Vater, der seit seinem Schlaganfall keinen Job mehr fand. Es waren Umstände, die mich zwangen, manchmal morgens Hausaufgaben zu machen.
Ich schaffte das meiste Geld heran, weil wir sonst unsere Rechnungen nicht bezahlen konnten. Wenn ich nicht half, würden wir ganz schnell auf der Straße landen und müssten obdachlos unter einer Brücke hausen.
Doch immerhin hatte es einen netten Vorteil, wenn man für seine Familie sorgte: ein eigenes Reich. Zwar winzig, aber es gehörte mir allein.
Für sechs Personen war unsere Bude zu klein. Drei Zimmer, Küche, Bad und die ehemalige Kammer, die jetzt mein Zimmer war. Bevor ich sie für mich beansprucht hatte, wurden hier Vorräte aufbewahrt. Nun hatte ich endlich meine Ruhe, aber nur, wenn meine Geschwister nicht nervten.
Wie gerade Luca.
»Papa hat gesagt, du sollst frühstücken kommen«, erklärte er.
»Hat er gesagt, Luca, hm?«
Unser Vater sagte seit seinem Schlaganfall kein Wort mehr, obwohl sein Sprachzentrum im Kopf unbeschädigt war. Doch er schämte sich, weil ihm das Formen von Lauten schwerfiel. Die linke Körperhälfte funktionierte nicht mehr hundertprozentig, trotz der Reha, die er damals gemacht hatte.
»Kommst du jetzt?«, drängelte Luca.
»Ja, bin gleich fertig«, murmelte ich. Es fehlte nur noch die ausführliche Antwort zur letzten Biologieaufgabe.
In den naturwissenschaftlichen Fächern war ich gut. Eigentlich war ich ein Ass in Biologie und Chemie. Es war mein letztes Jahr an der Highschool, und wenn ich könnte, würde ich Biologie am College studieren und mir danach einen Job nach meinem Geschmack suchen.
Wie gesagt, wenn ich könnte.
Aber das hatte sich von selbst erledigt, weil es eine zweite Familie in meinem Leben gab, die andere Pläne mit mir hatte. Aber egal. Ein College könnte ich mir selbst nie leisten.
Früher hatte ich passabel Basketball gespielt und es hätte für ein Sportstipendium gereicht, aber auch damit war’s vorbei, weil ich keine Zeit hatte, regelmäßig zum Training zu gehen. Der Schlaganfall meines Vaters hatte nicht nur sein, sondern auch mein Leben komplett umgekrempelt. Alle Träume, die ich bis zu diesem schrecklichen Tag hatte, waren, plopp, wie eine Seifenblase zerplatzt.
»Leon!«
Ich kniff die Augen zusammen, um besonders böse zu gucken, und warf einen schnellen Blick hinter mich. »Welches der vier Worte hast du nicht verstanden, Luca?«
Mein Bruder musste in einem früheren Leben eine Nanny gewesen sein, so penetrant, wie er sich manchmal benahm.
Ich umklammerte die leere Coladose, nahm sie blitzschnell vom Schreibtisch und holte Schwung. »Verpiss dich endlich aus meinem Zimmer!«
Luca quiekte auf. Na ja, seine Reflexe waren ausbaufähig. Obwohl er zurückgewichen war, sich rasch duckte, traf meine gezielte Attacke.
»Du bist blöd«, rief Luca, rieb sich mit der Hand die Stirn. Lachend verzog er sich aus meinem Zimmer, bevor das Buch ihn treffen konnte, das ich schon in der Hand hielt.
Nachdem Ruhe eingekehrt war, drehte ich meinen Oberkörper wieder dem Schreibtisch zu, legte das Buch zurück und konzentrierte mich auf die Aufgabe.
Nach zehn Minuten war ich fertig. Ich räumte meinen Kram für die Schule zusammen und stopfte alles in den Rucksack. Mit wenigen Handgriffen machte ich mein Bett. Ich warf einen kurzen Blick auf das schwarze, verschnörkelte B auf meinem linken Handrücken, schnappte den Rucksack und verließ das Zimmer, um mich in die Küche zu begeben.
Das tätowierte B und mein ebenfalls schwarzes, faustgroßes Pittbull-Tattoo, das ich über dem Herzen trug, waren die Zeichen dafür, dass ich zu den Blooddogs gehörte.
Wir lebten in der Bronx, dem nördlichsten Stadtbezirk von New York City. Hier war alles multikulturell. Es gab viele Einwanderer aus Italien, Lateinamerika und Afrika. Die Gang gehörte zur Mafia. Es gab sie schon zwei Jahrzehnte in unserem Viertel und war kurz nach dem Schlaganfall meines Vaters meine sogenannte zweite Familie geworden – mittlerweile schon über ein Jahr.
Ich erinnerte mich, als ich mit dem frisch tätowierten B nach Hause gekommen war. Meine Mutter hatte gefragt, warum ich es trug, ob es der Anfangsbuchstabe eines Mädchennamens wäre. »Nö, es gefällt mir«, war meine gelogene Antwort gewesen. Meine Mutter hatte nicht nachgehakt.
Sie hatte mir geglaubt. Oder sie wollte glauben, dass es so war. Was wusste sie schon, welcher Arbeit ich tatsächlich nachging?
Vermutlich redete sie sich ein, dass der Job in der Motorradwerkstatt so viel Kohle abwarf. Dabei war er nur Tarnung.
Sie sollte ruhig an ihrem Glauben festhalten und sich einreden, dass ihr ältester Sohn einer von den guten Jungs war, damit ihre kleine Welt nicht vollständig in Stücke zerbrach.
Früher hatten wir in Manhattan gewohnt, sodass meine Geschwister und ich auch dort weiterhin zur Schule gingen.
Meine Mutter fand die Bildung dort besser, weil sie uns mehr Chancen für die Zukunft bot. Womit sie recht hatte, wenn sie dabei an meine Brüder Milo und Luca und meine kleine Schwester Noemi dachte.
Die drei könnten später alle Möglichkeiten nutzen und etwas aus ihrem Leben machen. Milo war dreizehn, Luca elf, Noemi fast sieben.
Ich war letzte Woche achtzehn geworden.
Bis zum Ende des Seniorjahrs an der Highschool hatte ich noch Zeit, ein einigermaßen normales Leben zu führen. Danach war ein Studium geplant, aber nicht für meine Zukunft, sondern für die Gang.
Mein Lebenslauf war vorgeschrieben. Ich würde bis zum Ende meines fucking Daseins ein Krimineller sein, höchstwahrscheinlich irgendwann in den Knast einfahren. Es sei denn, ich hätte Glück und stieg in der Ganghierarchie weit nach oben auf. Wenn es so wäre, hätte ich die Möglichkeit, wenigstens andere für mich arbeiten zu lassen. Teure, schlagfertige Anwälte, die bereit waren, ihre Seele dem Teufel zu verkaufen – vermutlich schon verkauft hatten –, würden mich aus Prozessen raushauen, sodass ich nie ein Gefängnis von innen sehen müsste.
Aber im Moment war ich ganz unten die kleine italienische Ameise, die jederzeit zertreten werden konnte und die mit einem Bein schon in einer Zelle stand. Scheißschicksal, das ich mir nicht gewünscht und auch nicht ausgesucht hatte.
»Morgen Papa«, rief ich in die Küche hinein.
Bevor ich sie betrat, ließ ich meinen Rucksack von der Schulter rutschen und auf den Boden plumpsen. Mit dem Fuß schob ich ihn im Flur an die Wand.
Mein Vater nickte mir zu, statt zu antworten.
Ich wandte meinen Blick zum Tisch und stutzte. »Was zur Hölle wollt ihr da essen?«, schimpfte ich und funkelte verärgert meine Brüder an. Wenn ich nicht aufpasste, kippten sie sich diese ekelhaft süßen Peanutbutter-Puffs in ihre Müslischüsseln, statt lieber etwas Anständiges zu futtern.
Ich sah verärgert zu meinem Vater, der nichts tat, als meine Brüder und mich anzustarren. »Willst du was sagen?«, fragte ich ihn, weil dieses Gestarre mir nur noch auf den Sack ging. Daraufhin tat mein Vater, was er dann immer tat. Er versteckte sein Gesicht hinter der Zeitung, die er las.
Vielleicht besser so.
Wenigstens konnten ihm die Physiotherapeuten beibringen, die Zeitung so zu halten, dass sie ihm nicht aus der linken Hand rutschte. Es war ein komisches Gefühl, dass ich in Erziehungsfragen seine Rolle übernehmen musste. Er versuchte nicht einmal im Ansatz, sie sich zurück zu erkämpfen.
»Ich mache euch Gemüse-Rührei«, sagte ich streng, während ich aus dem Kühlschrank die notwendigen Zutaten heraussuchte, damit Milo und Luca gar nicht erst in Versuchung kamen, mir zu widersprechen.
Sie versuchten trotzdem ein schwaches Aufmüpfen.
»Wieso müssen wir das essen, was du willst?«, maulte Milo.
»Weil ich der Älteste bin«, konterte ich, drehte ihm das Gesicht zu und zog belustigt eine Augenbraue hoch.
»Hmpf, was für eine doofe Begründung«, murmelte Luca.
Nö, ist nur eine Tatsache, dachte ich, grinste in mich hinein, während ich zehn Eier in die Glasschüssel schlug und so tat, als wenn ich ihn nicht gehört hätte.
Nachdem ich mit Salz und Pfeffer die Eier gewürzt hatte, schnippelte ich Paprika, Zucchini und Tomaten in mundgerechte Stücke. Ich kippte das Gemüse mit einem Schwung Milch zur Eimasse, um dann alles zu verrühren.
Ein leckerer Duft stieg aus der Pfanne auf. Nun schienen selbst meine Brüder von dem gesunden Frühstück begeistert zu sein. Kaum hatte ich die Pfanne vom Herd genommen, hielten sie mir ihre Teller entgegen und schauten mit gefräßigen Augen zu mir. Ich zwinkerte ihnen zu. »Na, wohl doch die bessere Alternative?«
Ich häufte jedem eine Portion Gemüse-Rührei auf den Teller. Dazu reichte ich ihnen Toast, den ich zwischendurch in den Toaster geworfen hatte.
Dann nahm ich die Espressokanne vom Herd, um mir Kaffee einzuschenken.
Ich plumpste auf den Stuhl. »Wo ist Noemi?«, fragte ich in die Runde.
»Hier!«
Meine Schwester kam eilig herein. Sie kletterte mit einem Werbeprospekt in der Hand neben mir auf den Stuhl.
»Magst du Ei?«, fragte ich sie.
»Hab schon Puffs gegessen«, sagte sie und fing sich einen missbilligenden Blick von mir ein. »Du sollst den Mist nicht essen!«
»Mist sagt man nicht«, kam es prompt von ihr zurück.
Wo sie recht hatte …
Noemi besaß den Status des Nesthäkchens, sodass ich bei ihr mehr durchgehen ließ, als bei meinen Brüdern.
»Du isst morgen aber Obst zum Frühstück«, bestimmte ich mit ernster Miene. Ein bisschen Strenge musste auch bei ihr sein. Schließlich lächelte ich sie wieder an und schob mir eine gehäufte Gabel Ei in den Mund.
»Okay?«, hakte ich nach, weil sich unsere Prinzessin ausschwieg.
Noemi verdrehte nach meinem Spruch die Augen. »Jaja«, sagte sie und schlug den Prospekt vor mir auf. Ich schob den Teller beiseite, legte die Gabel an den Rand, damit sie Platz hatte, ihn vor mir auszubreiten. »Was willst du mir zeigen?«, erkundigte ich mich bei ihr.
Noemi strahlte mich an. »Ich habe doch nächste Woche Samstag Geburtstag, Leon«, fing sie an, mir ihren Wunsch vorzutragen.
»Und du hast dir schon mal ein Geschenk ausgesucht?«
»Mm-hm.« Mit der Zungenspitze über die Oberlippe streichend, suchte sie mit Augen und Zeigefinger nach dem Bild, das sie mir zeigen wollte. »Da, die Turnschuhe möchte ich haben.«
»Die Skechers Energy Lights, die mit den Lichteffekten an der Sohle, echt jetzt?«
»Ja, die sind sooo schön.«
Und verdammt teuer, seufzte ich innerlich. Da Noemi die Schuhe so gut gefielen, würde ich ihr den Wunsch erfüllen, doch um die Spannung zu steigern, ließ ich sie im Ungewissen.
»Hm, meinst du, dass du diese Sneakers verdienst?« Grinsend zupfte ich an ihrem dunkelbraunen Pferdeschwanz. »Es sind doch nur blinkende Schuhe«, bemerkte ich abwinkend. Noemi sah mich ernst an, ließ sich von ihrem Stuhl gleiten und stieg mir zugewandt rittlings auf meinen Schoß. Sie wusste genau, was sie machen musste, um mir die richtige Antwort zu entlocken.
Tief seufzend den Atem ausstoßend, klimperte sie mit ihren langen schwarzen Wimpern, sah mit ihren großen braunen Augen zu mir hoch und hielt mein Gesicht in ihren kleinen Händen. »Ich werde nur einmal sieben, Leon«, erklärte sie und machte eine bedeutungsvolle Pause. »Kannst du Mama überreden, mir diese … wunderschönen … Schuhe zu kaufen?«
Um nicht laut loszulachen, wie altklug sie daherplapperte, biss ich mir auf die Unterlippe. »Stimmt, Noemi, du wirst sieben«, sagte ich, hob die Hand und verpasste ihr einen leichten Nasenstüber. »Ich rede mit Mama.«
»Damit sie mir die leuchtenden Schuhe kauft, ja?«, bohrte Noemi nach.
Ungeduldig auf meinem Schoß hin und her rutschend, wartete sie auf die erlösende Antwort. »Natürlich, Prinzessin«, sagte ich sanft. Es war ja nicht so, dass ich meinen Entschluss noch nicht gefasst hatte. »Wir bekommen das mit deinem Geburtstagsgeschenk schon irgendwie hin.«
»Oh, danke, Leon«, rief Noemi glücklich. Sie klatschte in die Hände und warf sich dermaßen heftig gegen meine Brust, dass ich aufpassen musste, mit ihr nicht vom Stuhl zu kippten.
»Du hast es gut drauf, Prinzessin, Männer um den kleinen Finger zu wickeln, damit sie dir deine Wünsche erfüllen«, brummte ich und warf einen Blick zu meinen Brüdern, die zustimmend nickten – im Gegensatz zu meinem Vater, der sich weiterhin hinter seiner Zeitung versteckte. Noemi hatte Glück, dass ich heute Nachmittag drei Jobs zu erledigen hatte. Nicht auf die Art, wie andere gern Kohle verdienten.
Doch was soll’s? War eh egal. Wenn ich die Jobs nicht machte, übernahm sie ein anderer.
»Okay, dann lass mir den Prospekt hier«, sagte ich und neigte den Kopf zur Seite. »Hast du schon die Zähne geputzt?«
»Ja, Mama hat mich ins Bad geschickt, bevor sie zur Arbeit losmusste.« Mir entging nicht, dass Noemis Wangen sich röteten. »Sicher?«
Sie nickte zögernd.
»Hauch mich …«
»Schon gut«, unterbrach mich Noemi. Stöhnend rollte sie mit den Augen, rutschte vom Stuhl und rannte aus der Küche.
»Wie spät?«, fragte Luca und schaufelte sich sein Frühstück in den Mund.
»Verdammt, gleich halb acht, beeilt euch«, forderte ich meine Brüder mit Blick auf mein Handy auf.
Hektisch steckte ich es in die Jeans zurück, trank den Kaffee aus und sprang vom Stuhl hoch. Auf dem Weg zur Spülmaschine leerte ich hastig den Teller, schob schnell den Rest Toast in den Mund.
»Bis später, Papa«, nuschelte ich.
Dann deutete ich mit dem Daumen über die Schulter Richtung Flur. »In fünf Minuten treffen wir uns am Auto«, rief ich und eilte mit dem Rucksack auf dem Rücken zum Bad. Noemi spülte gerade ihren Mund aus, als ich Zahnbürste und Zahnpasta griff.
Mit meiner Schwester auf dem Arm hastete ich die Treppe hinunter, Milo und Luca folgten mir. Heute war Freitag, wir waren spät dran. Das Letzte, was ich wollte, war, Nachsitzen wegen Zuspätkommens.
»Ciao Leon«, rief mich auf der Straße eine bekannte Stimme. Ich drehte mich um und entdeckte Alina, die mit mir die Seniorklasse besuchte.
»Ciao«, grüßte ich zurück. Meine Brüder schafften nur ein unwilliges Brummen, Noemi schaute schüchtern zu Alina.
Kein Wunder. Alina war eine klasse Braut. Sie hatte langes kastanienbraunes Haar, ihr Körper war an den richtigen Stellen kurvig.
»Soll ich deine Geschwister zur Schule mitnehmen?« Alina lächelte. Sie wusste, dass ich lieber auf meinem Bike fuhr.
Alina lebte mit ihren Eltern in Manhattan. Sie kam ein bis zwei Mal die Woche hierher, wenn sie ihre ältere Schwester über Nacht besuchte, die zwei Hauseingänge von uns entfernt eine Wohnung hatte.
Wenn wir uns trafen, nahm Alina mir meistens die Verpflichtung ab, meine Geschwister zur Schule mitzunehmen. Sie wäre mit mir gern zusammen, aber ich war bei den Blooddogs und hatte keine Zeit für eine Beziehung. Außerdem war mein Leben kompliziert genug, da brauchte ich nicht noch eine Freundin dazu.
»Wäre cool, wenn du sie mitnimmst«, bedankte ich mich bei ihr.
Alina winkte meinen Geschwistern zu. »Na, dann kommt!«
Meine Brüder brauchten nicht gedrängt werden. Sie saßen lieber im Cabrio, statt in unserer Familienkutsche, dagegen brauchte Noemi einen Schubs. Ich neigte meinen Mund zu ihrem Ohr: »Wie war das mit den blinkenden Schuhen?«, raunte ich ihr zu und stellte sie auf den Boden.
Meine Worte zeigten die gewünschte Wirkung. Noemi hob den Zeigefinger. »Du redest wirklich mit Mama?«
»Mal gucken.« Ein Quäntchen Ungewissheit wollte ich mir bewahren.
Noemi lächelte wissend. Sie wusste, dass ich sie nicht enttäuschen würde. Schließlich drehte sie sich um und lief zu Alinas Auto.
Ich steckte den Autoschlüssel in das vordere Fach meines Rucksacks und steuerte gutgelaunt auf mein Bike zu, eine schwarze Honda Fireblade, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite stand. Sie war mit unserem Ford eins der letzten hochwertigen Überbleibsel aus der Zeit, als mein Vater einen gutbezahlten Job als Finanzbuchhalter in einem Biotechunternehmen hatte.
Plötzlich stutzte ich.
Was macht der fette Typ da an meiner Karre?
»Hey Alter, nimm deine Scheißpfoten von meiner Maschine oder du kannst in Las Vegas eine Karriere als einarmiger Bandit beginnen«, brüllte ich dem Typen entgegen, der neben meinem Motorrad stand und seine widerlichen Wurstfinger über den Lack streifen ließ.
Erschrocken fuhr er zusammen. »Hey, bleib mal locker«, rief er mir zu, hob die Hände und wich zurück. »Ich wollte mir nur dein Baby ansehen.«
»Das hast du nun.« Der Typ war mir unbekannt, weshalb ich gleich auf Angriff schaltete.
Die Hände in die Hüften gestemmt, baute ich mich vor ihm auf. Ich fixierte sein Gesicht.
»Hast du überhaupt einen blassen Schimmer, wer ich bin?«
Der Typ schüttelte den Kopf. »Nee, Mann, keine Ahnung.«
»Ach, wirklich?« Schon schnellte meine rechte Hand nach vorn und ich packte ihn am Kragen seines ausgeleierten Poloshirts. Finster war mein Blick, während ich ihm meinen linken Handrücken mit dem schwarzen Buchstaben vor die Nase hielt. Den zwielichtigen Typen aus unserer Gegend verriet das Tattoo, dass sie mein Bike lieber nicht anfassen sollten, geschweige denn klauen. Nicht umsonst konnte ich ruhig schlafen, auch wenn die Honda nachts unbeaufsichtigt auf der Straße stand.
»Erkennst du das?«, fragte ich grob.
Der Typ erstarrte.
Langsam nickte er, ohne einen Ton von sich zu geben. Der Anblick meines Tattoos hatte ihn sprachlos gemacht.
»Hallo, ich höre nix«, fuhr ich ihn an, neigte den Kopf zur Seite und wölbte meine Hand hinter dem Ohr.
Ich registrierte, wie seine Lippen bebten und eine Schweißperle über seine Schläfe rann. »D-du bist ei … einer von den B-Blooddogs«, stammelte er.
»Richtig.« Er sagte, was ich hören wollte.
Zufrieden tätschelte ich seine Wange. Ich brauchte nicht einmal groß auf hart machen, um den nötigen Respekt zu bekommen. Es reichte, wenn man mitbekam, dass ich ein Gangster war.
Ich ließ den Typen los, stieß ihn zurück und schenkte ihm ein Grinsen, kalt und breit. »Zieh Leine!«
Der Typ nickte. Das Angebot nahm er gern an.
Ich blickte ihm nach und schüttelte lachend den Kopf. Man könnte meinen, der Teufel wäre hinter ihm her.
Die Ray-Ban auf die Nase geschoben, kramte ich den Motorradschlüssel hervor. Ich stieg auf mein Bike. Dann startete ich den Motor, lauschte einen Moment dem geilen Sound, bevor ich den Blinker setzte und mich in den Verkehr einfädelte.

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Kapitel 2 - Quinn

Ein schrilles Geräusch drang an mein Ohr. Ich hatte das Gefühl, ein Presslufthammer dröhnte in meinem Schädel, dabei war es nur der Wecker, der mich aus dem Schlaf gerissen hatte.
Ich kniff die Augen fest zusammen, schob meinen Arm unter der Decke hervor und tastete nach dem lärmenden Ding, um es auszuschalten.
Ist es echt schon halb sechs? Himmelherrgott, war ich müde.
Aber war das ein Wunder?
Die Biologiehausaufgaben hatten es in sich gehabt. Ich mochte das Fach, doch manchmal war das alles unfassbar anstrengend und ich saß Stunden an den Aufgaben. Trotzdem war es das Fach, das ich zu gern an der Universität studieren wollte.
Gähnend rieb ich mir das Gesicht und ließ mich langsam aus dem Bett gleiten. Während ich mein glattes dunkelblondes Haar zu einem lockeren Knoten im Nacken zusammenfasste, schleppte ich mich zum Schrank, um mir ein bequemes Sportoutfit herauszusuchen.
Innerhalb der Woche frühstückten Dad und ich gemeinsam, und das bereits um sieben Uhr. Dafür joggte ich morgens zum East Fruit Market, um frisches Obst für unser Müsli zu kaufen.
Dad war beruflich eingespannt. Sein Terminkalender war bis zum Bersten voll, weil er viel Verantwortung für sein Unternehmen trug, das Diabetesmedikamente entwickelte und herstellte. Immerhin hatten wir nur noch uns, nachdem Mom vor anderthalb Jahren mit einem seiner Manager durchgebrannt war.
Glücklicherweise, wenn man das so sagen durfte, war vor einem Monat endlich die Scheidung durch, Ruhe in Dads und somit auch in mein Leben eingekehrt. Der Rosenkrieg war zermürbend gewesen, weil so viele Bestimmungen aus dem Ehevertrag geregelt werden mussten. Vor allem war es um eine Menge Geld gegangen.
Da Mom selten Zeit mit mir verbracht hatte, war es für mich nicht so dramatisch gewesen, als sie ihre Koffer gepackt hatte und fortgegangen war. Dad war schon immer mein wichtigster Bezugspunkt, weswegen wir jeden Morgen das Frühstück nutzten, um uns über Gott und die Welt zu unterhalten.
Ein weiterer positiver Punkt unseres Rituals war, dass ich meine Sportnote aufpeppen konnte. Laufen war für mich okay, wenn ich nicht hetzen musste, jedenfalls fand ich es besser als diesen komischen Parkour, den wir fast jede Woche im Sportunterricht aufgedrückt bekamen. Schon allein die Geräte aufzubauen, war so nervig anstrengend.
Um ehrlich zu sein: Ich hasste Sport. Alles, was mich körperlich ans Limit brachte, fand ich doof.
Aber einen Parkour laufen, den Weg mit Hindernissen vom Start bis zum Ziel möglichst effizient und schnell überwinden … O Mann, das war die Hölle für mich.
Unser Sportlehrer Mr. Madsen war früher Ausbilder bei der Armee gewesen. Er schien uns als seine Rekruten anzusehen, die verrückte Sachen machen mussten. Ich fragte mich, wofür man so einen Blödsinn brauchte, wie in Hocke über ein bescheuertes Pferd springen. Wer bei der Polizei anheuerte, würde das vielleicht müssen. Aber ich doch nicht!
Da ich nun mal ein verdammter Schisser war, was solche Geräteübungen betraf, musste ich mir etwas einfallen lassen. Also bemühte ich mich, meine Sportnote beim Laufen um eine Note hochzuhieven. Beim Parkour war ich einfach zu langsam und würde mit Ach und Krach höchstens ein D schaffen, weil das Pferd für mich ein suspektes Sportgerät war. Anstatt ich es mit Anlauf und Sprung überwand, kletterte ich schwerfällig darüber. Ich war zwar dann der Affe für die meisten Mitschüler, aber das Gelächter nahm ich lieber in Kauf, als mir bei meinem Talent die Hüfte zu brechen.
Ich lächelte in mich hinein, als meine Gedanken zu Leon Zampori schweiften. Heimlich schwärmte ich für ihn. Während des Sportunterrichts klebten meine Augen regelrecht an seinem ungefähr eins neunzig großen, muskulösen Körper. Man sah Leon an, dass er athletisch war und gut Basketball spielte. Keine Ahnung, warum er damit aufgehört hatte.
Aber eins konnte ich auf alle Fälle sagen: Leon war schön, ein Traum von einem Mann. Er hatte ein markantes Gesicht, volle Lippen und samtbraune Augen, die so dunkel waren wie sein dickes Haar. Doch da er oft die dichten Augenbrauen zusammenzog, die Leute mit seinem finsteren Blick unsicher machte, wirkte er respekteinflößend, weswegen ich Abstand von ihm hielt.
Vermutlich war es mit einer der Gründe, warum er mich nicht wahrnahm. Na ja, manchmal guckte er mich komisch an und ich schaute schnell weg. Keine Ahnung, warum er das machte. Aber im Sportunterricht hatte ich noch nie mitbekommen, dass er über mich lachte, wenn ich mich beim Parkour zum Horst machte. Offenbar hatte er keinen Bock zuzuschauen, wenn wir die Übungen durchzogen, stattdessen unterhielt er sich lieber mit seinen Freunden. Ganz ehrlich … Ich war froh, dass er mein hilfloses Gekraxel nicht wahrnahm. Dann würde ich nicht nur vor Anstrengung schwitzen und rot anlaufen, sondern wie ein Feuermelder glühen, weil mir das vor ihm so peinlich wäre.
Ich schüttelte über mich selbst den Kopf, rieb mir mit den Fingerspitzen die Augen, um meine Gedanken wieder auf mein jetziges Vorhaben zu lenken.
Schnell schnappte ich mir meine Nikes, schlüpfte hinein und verließ mein Zimmer. Ich schlich die Treppe unseres zweistöckigen Penthouse hinunter, um Dad nicht zu wecken. Er würde um halb sieben aufstehen, sich fertigmachen und den Kaffee für uns vorbereiten. Rasch eilte ich zum Lift, der direkt von der Eingangshalle zu unserem Penthouse führte, stieg ein und fuhr nach unten.
Nachdem ich mich kurz aufgewärmt hatte, dehnte ich mich kurz, um die Spannung in den Muskeln und Sehnen zu lockern. Dann hüpfte ich einen Moment auf der Stelle, rollte die Schultern und lief los.
»Hey Quinn, warte!« Schnelle Schritte näherten sich mir. Ich hielt an, lief auf der Stelle und drehte mich der Stimme zu. Hazel kam von hinten mit winkenden Händen zu mir gelaufen. Sie sah aus, als wäre sie frisch einem Sportkatalog entstiegen. Das Haar hatte sie zum Pferdeschwanz hochgebunden, zu einem weißen Calvin Klein-Hoodie trug sie eine schwarze Sportleggings und farblich passende Turnschuhe.
»Wo willst du hin?«, fragte mich Hazel und lächelte. »Ich wusste gar nicht, dass du läufst.«
Ich warf ihr einen verwunderten Blick zu. Hazel und ich besuchten die gleichen Kurse an der Highschool, aber meistens ignorierte sie mich. Man konnte sagen, dass wir den Beste-Freundinnen-Status nie erreichen würden, eher fror die Hölle zu. Das störte mich aber nicht. Ich war sowieso eher ein Einzelgänger und hatte nur eine richtige Freundin. Olivia. Doch sie war ein noch größerer Sportmuffel als ich. Sie hätte mir nur einen belustigten Blick zugeworfen, wenn ich sie gefragt hätte, ob wir zusammen morgens joggen wollten. Also verkniff ich mir die Frage.
»Ich laufe manchmal zum East Fruit Market, Obst fürs Frühstück kaufen.«
»Das ist meine Richtung, falls es für dich okay ist, begleite ich dich«, schlug Hazel vor.
»Klar.« Ich nickte und betete im Stillen, dass sie ihr Tempo bloß nicht erhöhte. Ich hatte keine Lust, wie eine Ente mit Schnappatmung neben ihr herzutraben. Ich war jetzt schon an der Grenze meiner Belastbarkeit angelangt. Nur mit viel Mühe konnte ich meine Zunge zurückhalten, nicht aus dem Mund zu purzeln und am Boden zwischen meinen Füßen lang zu schleifen. Boah, war ich fertig und der Laden noch eine gute halbe Meile entfernt.
Schweigend liefen wir weiter, Hazel im gleichmäßigen Rhythmus, ich versuchte, irgendwie auf ihrer Höhe zu bleiben.
Schließlich unterbrach Hazel das Schweigen. »Du, Quinn?«
»Hm?«
»Hast du Lust, heute Abend auf meine Party im Wochenendhaus meiner Eltern zu kommen?« »Äh … Ich weiß nicht.« Unsicher sah ich Hazel von der Seite an. Bisher hatte mich niemand auf eine Party eingeladen.
Warum jetzt?
So ganz wusste ich nicht, ob ich mich über die Einladung freuen sollte oder ob es besser wäre, zu Hause zu bleiben.
Puh, ich hatte keine Ahnung.
»Ach, komm, Quinn, die halbe Klasse ist da. Und weißt du, wer mit einer Überraschung zu uns stoßen wird?«
»Nein.« Ich schüttelte den Kopf. Woher sollte ich das wissen?
»Leon.« Hazel quiekte aufgeregt. »Ich habe ihn angeheuert.« Einen kurzen Moment verstummte sie und schaute sich um. Anscheinend hatte sie mir etwas zu sagen, was niemand wissen sollte.
»Was für eine Überraschung?«, hakte ich nach und spürte, wie Schmetterlinge in meinem Bauch herumflatterten und mich für einen Augenblick vergessen ließen, dass Hazel viel zu schnell für mich lief.
Hazel zwinkerte mir zu, ohne weiter darauf einzugehen, von welcher Überraschung sie gesprochen hatte. Aber schon allein die Vorstellung, Leon auf der Party zu begegnen, ließ meinen Mund unerlaubt für mich antworten. »Also, Hazel, zu deiner Party würde ich gern kommen«, rutschte die Zusage aus mir heraus.
Hazel strich mir über den Rücken. »Fein, ab sieben geht’s los, ich zähl auf dich.« Lächelnd nickte sie mir zu, nachdem sie mir die Adresse genannt hatte, dann bog sie nach links ab und drehte sich zu mir um. Rückwärts laufend rief sie: »Bis später.«
»Ja, wir sehen uns.« Ich stoppte meinen Lauf, weil ich dringend eine extra große Portion Luft brauchte. Keuchend stützte ich die Arme in die Hüften und japste. Uff, war ich außer Puste. Ich atmete ein paarmal tief durch und schaute wieder zu Hazel hinüber. Doch sie war längst davongerauscht. Ich nahm an, dass sie die nächste Querstraße reingelaufen war und sich bereits auf dem Rückweg befand.
Als mein Atem wieder regelmäßiger wurde, setzte ich den Weg fort.
Eine innere Vorfreude erfüllte mich und ließ meine Hormone durchs Blut wirbeln.
Der Zustand hielt noch an, als ich mit der Obsttüte zu Hause ankam.
Heute würde ich nicht nur das erste Mal eine Party besuchen, sondern auch das erste Mal Leon außerhalb der Schule treffen.
Ich war gespannt, ob er mich dort bemerken würde und dann Lust hätte, mit mir ein bisschen zu reden. Falls es so wäre, konnte ich nur hoffen, dass mir irgendetwas Gescheites einfiel, statt ihn stumm anzustarren.

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Impressum - Leseproben

Erste Auflage 2020
Copyright © 2020 by Jenna Stean
Alle Rechte dieser Ausgabe vorbehalten

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung und Vervielfältigung dieses Buches – auch nur Auszüge – sowie die Übersetzung dieses Romans ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung der Autorin gestattet. Dies gilt insbesondere für jede mechanische, fotografische, elektronische und sonstige Vervielfältigung, Verbreitung – auch Auszüge – durch Film, Funk, Fernsehen, elektronischen Medien und sonstige Form von öffentlicher Zugänglichmachung.
Die Personen und Handlungen in diesem Roman sind frei erfunden. Ähnlichkeiten zu jedweden Personen sind rein zufällig.

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